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© 1998 -2017
Dr.Chr.Helligrath,
Essen
Impressum

Dr.med.
Chr.Helligrath

Praxis für
Frauenheilkunde und Geburtshilfe
in Essen

Biomarker M2-PK im Stuhl als hoch empfindlicher Suchtest für Darmkrebs.

Hintergrund:

In Deutschland stellt der Dickdarmkrebs mit 71.000 Neuerkrankungen und etwa 29.000 Todesfällen jährlich die zweithäufigste Krebstodesursache bei beiden Geschlechtern dar.

Der Anteil an der Gesamtsterblichkeit beträgt bei Männern etwa 12 bei Frauen 14 Prozent. Grundsätzlich gilt auch hier, wie bei jeder Krebserkrankung, dass je früher die Erkrankung erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Da Darmkrebs sich in der Regel aus primär gutartigen Polypen entwickelt, besteht hier im besondern die Möglichkeit durch rechtzeitiges Erkennen und Abtragen dieser Vorstufen, sogar die Krebsentstehung verhindert werden kann.

Früherkennung und Diagnostik:

Goldstandard in der Diagnostik von Dickdarmkrebs ist die Darmspiegelung (Coloskopie) die ab dem 55.Lebensjahr vorsorglich auch bei beschwerdefreien Personen durchgeführt werden sollte. Die Kosten für diese Untersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Da diese Untersuchung abernur von weniger als 10% der Anspruchsberechtigten wahrgenommen wird, sollte die übrige Bevölkerung wenigstens Testverfahren angewendet werden, die nach verstecktem Blut im Stuhl suchen (z.B.Haemoccult-Test, Haemofec-Test, Haemocare-Test etc.). Dieser Test auf verstecktes Blut im Stuhl wird an drei verschiedenen Tagen durchgeführt und von den gesetzlichen Krankenkassen alle 2 Jahre übernommen, sofern keine Darmspiegelung gewünscht wird.

Nachteil dieses einfachen Suchtests ist die niedrige Entdeckungsrate an bösartigen Befunden, weil eben nicht jeder Tumor ständig blutet. Ergebnisverfälschungen können ebenfalls entstehen durch tierisches Blut aus Fleisch- und Wurstwaren, Eisenmedikation und z.B. Vitamin C Einnahme.

Eine Verbesserung dieser unbefriedigenden Situation stellen die neueren, immunologischen Stuhltests dar, die zuverlässig nur auf menschliches Blut reagieren (PreventID, Immocare etc.).

Neuer M2-PK Test:

Die neueste Generation von Stuhluntersuchungen zur Früherkennung von Dickdarmkrebs ist der Enzymtest M2-PK, der kein Blut im Stuhl, sondern ein tumorspezifisches Enzym nachweist, welches von allen Krebstumoren produziert wird. Während der konventionelle Stuhltest lediglich ca.30 % der Darmkrebstumore entdeckt, haben Untersuchungen gezeigt, dass die Trefferquote beim M2-PK Test deutlich höher liegt, etwa bei 85 %. Da der M2-PK Test unabhängig von verstecktem Blut ist, können daher blutende aber eben auch nicht blutende Polypen oder Darmtumoren entdeckt werden.

Anzumerken bleibt, dass auch andere Tumore des Magen-Darm-Traktes sowie akute und/oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen zu einem auffälligen Testergebnis führen können.

Kosten:

Die Kosten für den M2-PK Test werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wir bieten Ihnen den Test in unserer Praxis für 35,- € an.

Ein positiver Stuhltest bedeutet nicht automatisch das Vorliegen einer Krebserkrankung. Allerdings muss ein positiver Stuhltest immer durch eine Darmspiegelung (ggf. auch durch eine Magenspiegelung) abgeklärt werden. Nur so ist echte Früherkennung möglich.

Zur Herstellerseite der Fa.Schebo-Biotech.

VIDEO zum M2PK Test

Haben Sie Interesse am M2-PK Test ?
Bitte sprechen Sie mich oder eine meiner Mitarbeiterinnen an.


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